2009-07-08 08:51:38
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Rekorde ohne Ende beim Gletschermarathon Pitztal-Imst

Ashenafi Erkoló gewinnt den 4. Gletschermarathon Pitztal-Imst in neuer Rekordzeit von unglaublichen 2:14:59.
Streckenrekorde über alle Distanzen, ideales Wetter, Rekordbeteiligung und durchwegs zufriedene Gesicherter. Dieses positive Resümee können die Veranstalter des 4. Gletschermarathons Pitztal-Imst vom vergangenen Wochenende ziehen. Der Startschuss von den Pitztaler Kaiserjägern für die 221 Starter über die Marathondistanz fiel um 09.00 Uhr in Mandarfen am Fuße der Rifflseebahn. Gleichzeitig gingen 13 Staffel ins Rennen die sich die 42,195 Km durch vier aufteilen durften. Von Beginn an setzten sich der Vorjahressieger Imre Szabo aus Ungarn und Ashenafi Erkoló aus Äthiopien vom übrigen Feld ab. Nach umwerfenden Rennen konnte Ashenafi Erkoló die Euro 1.000,00 für den Marathonsieg und den Streckenrekord vor Imre Szabs für sich gewinnen. Der Lokalmatador und zweite vom Vorjahr Albuin Schwarz lief mit einer Zeit von 2:33:43 als dritter ins Ziel. Bei den Damen setzte sich Bátai Réka aus Ungarn ebenfalls mit Streckenrekord von 2:45:20 durch.

Unter den 206 Startern des Halbmarathons befanden sich neben dem späteren Sieger Ndung’u Geoffrey zwei weitere Kenianer. Mit der hervorragenden Zeit von 1:01:23, welche ebenfalls einen neuen Streckenrekord bedeutet, konnte sich Ndung’u Geoffrey gegenüber der starken Konkurrenz durchsetzen. Ebenfalls ein neuer Streckenrekord wurde von Anikó Kálovics mit 1:15:55 bei den Damen aufgestellt. Bei den 72 Teilnehmer des 11,2 km langen Run & Fun Laufes siegten Scherl Matthias mit 36:38 bei den Herren und Pagan Emanuela mit 44:15 bei den Damen.

Beim Sparkassen Kinder- und Jugendlauf konnte heuer wieder eine Steigerung verzeichnet werden. Bei den Kindern bis 1999 siegten Gleirscher Georg aus Telfs und Greiner Lara aus Deutschland. Bei den Jugendlichen bis 1993 waren Benjamin Trenkwalder aus Imst und Müller Fabienne aus Innsbruck an diesem Tag nicht zu schlagen.

Nicht nur die vielen Teilnehmer sondern auch die vielen positiven Rückmeldungen der verschiedenen Startern lässt bereits Vorfreude auf den nächsten Gletschermarathon Pitztal-Imst 2010 aufkommen. „Ohne die Teams der Tourismusverbände Imst-Gurgtal sowie Pitztal und den ca. 150 Helfern wäre es unmöglich so einen Lauf durchzuführen“ weiß Thomas Neuner vom Organisationsteam wem der Dank und das Lob gehört. „Das Wichtigste ist, dass es keine gröbere Verletzungen gegeben hat“ ist Neuner für die hervorragende Unterstützung durch die Rettung Imst sowie den beteiligten Feuerwehren und der Polizei dankbar.

Bilder und Ergebnisse sind auf der www.gletschermarathon zu finden.