2011-01-11 06:53:33
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37. DOLOMITENLAUF 21. - 23.01.2011

DABEI SEIN IST ALLES



Schon vor 40 Jahren, als der 1. Dolomitenlauf am Fuße der wildromantischen Lienzer Dolomiten gestartet wurde, galt das Motto „Jeder ein Sieger über sich selbst“. Daran hat sich bis heute nichts geändert – jeder Teilnehmer aus allen Ländern der Welt wird beim zwischenzeitlich größten und bedeutendsten Volkslanglauf in Österreich im Ziel am Hauptplatz von Lienz gefeiert wie ein Sieger.


Der Dolomitenlauf ist aber mehr als ein Volkslanglauf – er ist jedes Jahr ein Fest mit viel Tradition und einem ganz besonderen Flair. Über 2000 Teilnehmer aus allen Ländern gehen jährlich an Start. Viele kommen nach Lienz/Osttirol, um sich den begehrten Stempel für den Worldloppet- oder Euroloppet - Pass zu holen. Die meisten Langläufer kommen aber, um die sportliche Herausforderung zu suchen und dabei den sprichwörtlichen „Sieg über sich selbst“ zu erringen. Aber auch zahlreiche Weltklasseläufer gehen in Lienz an den Start, um wertvolle Punkte im FIS-Marathoncup zu sammeln. Was den Dolomitenlauf noch von anderen Volkslangläufen abhebt, ist das attraktive Rahmenprogramm. So gibt es bereits am Donnerstag ein herzliches Willkommen mit dem „Romantiklauf“ in Lavant. Dabei gibt es Winteridylle pur und bei Fackellicht ist eine 3 Kilometer Loipe zu bewältigen. Als SiegerIn krönt sich, wer die Mittelzeit erzielt. Alle Teilnehmer werden dabei auch mit Glühwein und köstlichen Speckbroten gestärkt. Aber auch perfekt präparierte Loipen und gleich drei neue Dolomitenlauf-Brücken sorgen für ein wahres Langlaufvergnügen.


Was auch immer wieder unvergessliche Eindrücke vermittelt, sind die begeisterten Menschen in den „Dolomitenlauf-Dörfern“. Musikkapellen, viel Applaus und eine hervorragende Labung stärken dabei die Langlauffreunde.


Dabei sein ist alles – also daher gleich anmelden unter www.dolomitensport-lienz.com


 

Renaissance für Klassikläufer


Seit einigen Jahren gibt es auch beim Dolomitenlauf wieder einen Klassikbewerb. Mit dem Dolomiten-Classicrace über 42 km, welches südlich der Lienzer Dolomiten in der Langlaufmetropole Obertilliach ausgetragen wird, bietet man auch ein „Long Distance Race“, welches neben dem „Dolomitenlauf“ über 60 km im freien Stil, zum Worldloppet zählt. Auch für die etwas weniger trainierten Sportler wird eine kurze Distanz mit 20 km im klassischen Stil ausgetragen. Damit will man auch die „eingefleischten“ Klassikläufer wieder für eine Teilnahme bei den „Dolomitenlauf-Spielen“ gewinnen. Da Obertilliach auf einen Hochplateau auf 1400 Meter Seehöhe liegt, fällt der erste Schnee schon im November. Die absolute Schneesicherheit und über 150 km Loipen sowie ein nordisches Zentrum ließen Obertilliach zum Österreichischen Eldorado für den Langlaufsport aufsteigen. Nicht umsonst hat der König der Biathleten, Ole Einer Björndalen, seinen Wohnsitz in den kleinen verträumten Ort Obertilliach verlegt und bereitet sich dort schon seit Jahren auf seine großen Erfolge vor. Was das „Dolomiten-Classicrace“ am Samstag, dem 22. Jänner 2011 noch attraktiver macht, ist ein 8 km langer neuer Streckenabschnitt in Richtung Maria Luggau. Die flache Passage trägt dazu bei, dass dieser klassische Volkslanglauf über 42 km für schwächere Langläufer leichter zu bewältigen sein wird.



 

Dolomitensprint – König aller Sprintbewerbe


Nur wer den Dolomitensprint einmal erlebt hat, weiß was sich in der jährlich errichteten Arena am Lienzer Hauptplatz abspielt.


Es ist schon Tradition, dass nach der feierlichen Eröffnung der „Dolomitenlauf-Spiele“, welche mit der Entzündung des Dolomitenlauf-Feuers endet, 30 Weltklassesprinter sich für den härtesten Langlaufsprint der Welt aufwärmen. Vor dreißig Jahren fiel in Lienz der Startschuss zum ersten Langlaufsprint der Welt. Zwischenzeitlich ist die Lienzer Idee zur olympischen Disziplin aufgestiegen und hat auch weltweit wesentlich zur Belebung des Langlaufsports beigetragen.


Aber in Lienz ist alles noch einmal ganz anders. OK-Chef Franz Theurl – ein Mann der allerersten Sprintstunde - hat diesen Event laufend weiterentwickelt, um Spannung und Attraktivität auch nach drei Jahrzehnten hoch zu halten. Schon allein die imposante Startrampe mit Spotbeleuchtung und Startmaschine vermittelt den tausenden Zusehern, dass etwas Besonderes zu erwarten ist. Eine 7 Meter hohe Rampe mit entsprechendem Anstieg und abfallender Steilkurve lässt schon im Vorfeld die Sprinterherzen höher schlagen. Und dann wäre da noch die Schanze, welche im vollen Sprinttempo zu nehmen ist und vor dem Zielsprint sollte noch die Spitzkehre optimal genommen werden, um Siegeschancen zu wahren. Also alles in allem nicht nur für die stärksten Sprinter der Welt, sondern auch für technische Könner! Für jene sechs Sprinter, die sich in den Vorläufen und Semifinallauf ins Finale retten, gilt es dann noch einmal alle Kräfte zu bündeln. Im Finale sind wiederum drei Runden in der Sprintarena am Hauptplatz von Lienz mit je 350 Metern zu bewältigen. Mehrere Tribünen und fernsehgerechtes Flutlicht lassen dabei das Publikum voll auf seine Rechnung kommen. Aber auch das Rundherum, wie Startschuss aus einer alten Schützenkanone und rhythmischer Trommelwirbel in den Pausen, sorgen für eine einzigartige Atmosphäre und Stimmung.





Bambini-Marathon lässt Kinderherzen höher schlagen


Erstmals wurde im vergangenen Jahr im Rahmen des Dolomitenlaufes auch ein Rennen für die Kleinen ausgerichtet. Mit über 200 Teilnehmer eine gelungene Premiere. Auf einer 4 km langen Strecke wurde dieser Bewerb in Obertilliach nach dem „Dolomiten-Classicrace“ gestartet. Besonders die gemeinsame Siegerehrung mit den „Großen“ ließ die Begeisterung der Kinder aufleben. Auch beim 37. Dolomitenlauf wird der „Bambini-Marathon“ wieder im nordischen Zentrum Obertilliach über die Bühne gehen.


Informationen und Anmeldung unter: www.dolomitensport-lienz.com