Das hat St. Pölten noch nie gesehen

Mehr als 100 Profi-Triathleten kämpfen am Sonntag, 30. Mai um den ersten Sieg bei der Challenge St. Pölten. Unter ihnen die beiden Weltmeister Sebastian Kienle und Anne Haug, sowie der Titelverteidiger Franz Löschke.

Noch ist das Gelände rund um das Olympiazentrum Niederösterreich leer. Doch bald werden sich dort zahlreiche Triathleten versammeln und um den ersten Sieg bei der Premiere der Challenge St. Pölten kämpfen. Unter ihnen viele starke nationale und internationale Athletinnen und Athleten die es kaum erwarten können. Bei den Herren geht Sebastian Kienle, als mehrfacher Weltmeister und Sieger der Challenge Championship 2019, als Favorit ins Rennen. Doch die Favoritenrolle wird ihm nicht allein zugesprochen. Die Konkurrenz ist stark. Beim letzten Rennen war der Deutsche einem Athleten deutlich unterlegen. Der Tiroler Thomas Steger konnte sich nach einem fulminanten Halbmarathon bei der Challenge Riccione durchsetzen und vor Kienle (3.) und dem Spanier Pablo Dapena González (2.), ebenso in St. Pölten am Start, den Sieg holen. Steger, 2019, zweiter ist heiß auf den Titel. „2019 wurde mir wenige hundert Meter vor dem Ziel, der Sieg weggeschnappt. Das soll heuer nicht mehr passieren“, so Steger. „Ich freue mich auf ein herausforderndes und spannendes Rennen“. Titelverteidiger Franz Löschke ist ebenso am Start und kämpft um die Wiederholung seines Sieges. Aus internationaler Sicht kämpfen außerdem Pieter Heemeryck, Tom Davis und Maurice Clavel und Youngster Frederic Funk um Top-Platzierungen. Lokalmatador Michael Weiss ist ebenso wie seine Teamkollegen Paul Ruttmann und Georg Enzenberger gemeldet. Auch die werden wohl ein Wörtchen beim Kampf um Top-Ten Platzierung mitreden möchten. Die gesamte Liste gibt es hier! Änderungen sind weiterhin möglich.

Bei den Damen wird das Startfeld angeführt von Weltmeisterin Anne Haug. Die 38-jährige ist nach einer Corona-Infektion wieder fit und bereit für ihr erstes Rennen der Saison. Weitere starke Athletinnen am Start sind die Schwedin Lisa Norden, bekannt für schnelle Radzeiten, und die Schweizerin Immogen Simmonds. Doch auch hier darf ein spannender Titelkampf erwartete werden. Sarissa de Vries konnte dieses Jahr bereits mit einem Sieg und einer Podiumsplatzierung aufzeigen. Auch sie wird beim Kampf und den Sieg mitmischen wollen. Auch zweitplatzierte in Riccione, die Britin India Lee, wird in St. Pölten an den Start gehen. Aus österreichischer Sicht gehen Lisa-Maria Dornauer, trainiert von Challenge St. Pölten Testimonial Yvonne van Vlerken, und Simone Kumhofer an den Start. Kumhofer, Teil des Omnibiotic Powerteams wurde bei der Challenge Walchsee Europameisterin in der AK 30-34. Nun testet sie ihre Leistungen im Profi-Feld.

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